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24.01.2017, 19:35 Uhr
Ganster setzt sich für kleine Grundschulen im Landkreis ein
Abgeordnete fordert von Ministerium Ausnahmen für ländlichen Raum
Die Landesregierung will in den nächsten Jahren 310 Lehrerstellen einsparen und überprüft deshalb den Fortbestand kleinerer Grundschulen. Auf Nachfrage der Landtagsabgeordneten Dr. Susanne Ganster hat nun die Landesregierung mitgeteilt, dass im Landkreis Südwestpfalz sechs so genannte „Mini-Grundschulen“ mit weniger als 55 Kindern bestehen:

Merzalben (26), Busenberg (37), Weselberg (41), Wilgartswiesen (43), Hinterweidenthal (47) und Wiesbach (51). Diese Grundschulen erfüllen laut Landesregierung nicht die geforderte Mindestgröße und haben nicht in jeder Klassenstufe eine Klasse, sondern unterrichten auch in so genannten Kombiklassen auch zwei Klassenstufen zusammen.

Ganster fordert deshalb in einem Schreiben an die Ministerin, dass „für die Grundschulstandorte, an denen Eltern, Schulleitung und politisch Verantwortliche hinter dem Schulangebot stehen, der Erhalt durch die Landesregierung ermöglicht werden soll“.  Die Abgeordnete erläutert dazu: „In unserer ländlichen Region brauchen wir andere Maßstäbe als in den Städten. Die Landesregierung muss dort, wo es vor Ort gewünscht ist, auch kleinere Grundschulen als Ausnahme zulassen. Unsere Kinder dürfen nicht aus Sparzwängen der Landesregierung benachteiligt werden.

Ganster unterstützt damit die Forderung des Lehrerverbandes VBE, dass die vom Bildungsministerium angekündigten neuen Leitlinien keine „Beerdigungsrichtlinie“ für kleine Grundschulen im ländlichen Raum werden dürfen.

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